Leibniz Rechenzentrum

München, Teilmodernisierung
Bauherr: Freistaat Bayern, vertreten durch das Bauamt der TU München
Leistungen: Architektenleistungen nach HOAI, Leistungsphasen 2-8
Zusammenarbeit mit Prof. Ueli Zbinden, Zürich
Preis: Deutscher Fassadenpreis, Anerkennung; Ausstellungen: Weltarchitektourkongress Berlin, Architektouren; Veröffentlichungen: Bayerische Architektenkammer, Baumeister

Projektbeschreibung

Das zur Münchner Hochschulinfrastruktur gehörende Gebäude des Leibniz-Rechenzentrums (1965 von Franz Hart, Johannes Ludwig und Rudolf Hlawaczeck zusammen mit dem Bauamt Technische Universität München erbaut) wurde zum Einbau einer Großrechenanlage ertüchtigt. Gleichzeitig wurde die schadhafte Natursteinfassade erneuert. Bei der Neuinterpretation der Fassade wurde die bestehende Fügung von offen und geschlossen beibehalten. Die vorgehängten Steinplatten wurden durch schwarz getönte Glastafeln ersetzt. Edelstahlprofile als Fensterleibung betonen die Dualität von Fenster und Lochfassade. Im Gegensatz zur Eindeutigkeit der ehemaligen Natursteinfassade stehen die Baustoffe Glas und Edelstahl für eine optische Ambivalenz des Gebäudes: Je nach Lichteinfall, Witterung und Jahreszeit präsentiert sich das Gebäude als spiegelnder, opaker, leuchtender Kubus. Im Erdgeschoss wurde die bestehende Lobby umgebaut. Der gewonnene Raum fungiert mit Informationsterminal und Internetcafé als Schnittstelle zwischen den Benutzern und den technologischen Ressourcen des LRZ. Seit dem Umzug des Rechenzentrums nach Garching wird das Gebäude von Instituten der TU München genutzt.

 

Bildnachweis: 1-4 Karl Kroupa, München; 5 Holzfurtner und Bahner, München

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