Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

München, Sanierung und Umbau
Bauherr: Landeshauptstadt München, Baureferat Hochbau
Leistungen: Objektplanung im Bestand, Leistungsphase 2-8
Veröffentlichungen: Süddeutsche Zeitung

Projektbeschreibung

Entsprechend seiner ursprünglichen Bestimmung wurde die Anlage mit dem Umbau wieder für die Nutzung als reines Fußballstadion hergerichtet. Dazu wurde das Stadion für Amateursportbetrieb mit bis zu 12.500 Zuschauern ertüchtigt und an die gültigen Richtlinien für Stadionbauten und Versammlungsstätten angepasst. Dies entspricht derzeit bei den Herren allen unteren Klassen inklusive der 3. Liga, sowie im Bereich Damen, alle Klassen einschließlich der 2. Liga. Wegen der Bandbreite an Nutzern gilt das Grünwalder Stadion als das meist bespielte Stadion in Deutschland.

Entsprechend der Gebäudehistorie mit Bauteilen aus unterschiedlichen Jahrzehnten, ergaben sich jeweils stark differenzierte Planungsanforderungen:

Südtribüne, bzw. Haupttribüne:
Entkernung des Gebäudeinneren und statischer Ertüchtigung zur Integration der neuen Spielerinfrastruktur mit Umkleiden, Duschen, Arzträumen und Pressebereichen. Instandsetzung des Zuschauerbereiches mit neuer Bestuhlung und WC-Anlagen.

Ostkurve:
Neubau von Tribünenanlagen, teilweise unter Integration des Bestandes, mit vorfabrizierten Stahlbetonelementen mit Kiosk- und WC-Anlagen und Integrierung des VIP-Raumes. In den rückwärtigen Bereichen sind Flächen und Räume für Polizei und Feuerwehr sowie den Stadionbetrieb entstanden.

Nordtribüne, bzw. Gegengerade:
Erneuerung der Bestuhlung und Modernisierung des Vortribünenbereiches.

Westkurve:
Instandsetzung der Tribünenanlage inklusive Erneuerung der Abdichtung und Entwässerung. Innenräume wurden saniert und zusätzliche Zuschauer-WCs errichtet.

Spielfeld:
Die Rasenfläche wurde vollständig erneuert und eine Rasenheizung integriert, um sowohl die Qualität der Spielfläche zu verbessern, als auch die Spielsaison zu verbessern.

Flutlichtanlage:
Während die bestehenden Masten erhalten blieben, wurden die ‚Flutlichtbühnen‘ abgetrennt und durch eine neue Stahlkonstruktion ersetzt. Diese setzen neue gestalterische Akzente und ermöglichen die Ausleuchtung nach aktuellen Anforderungen.

Bildnachweis: 1 Rainer Viertlboeck, München; 2-10 Florian Holzherr, München; 11-13 Holzfurtner und Bahner, München

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