Klosterpforte St. Albert

München, Umbau und Innenausbau
Bauherr: Erzbischöfliches Ordinariat München-Freising, Baureferat
Leistungen: Architektenleistungen nach HOAI; Leistungsphasen 1-9

Projektbeschreibung

Nach Teilrenovierung des bestehenden Pfarrbüros Mitte der 1980er Jahre sollte eine umfassende Modernisierung vorgenommen werden. Unter Erhalt der vorhandenen Zweiteilung des Raumes sollte die Pforte als Schnittstelle zwischen der Öffentlichkeit und der Intimität des Klosters dienen. Im internen Bereich vermitteln helle und sparsam möblierte Räume einen einladenden und ruhigen Eindruck, alle notwendigen Stauräume wurden baulich integriert. Schiebetüren zwischen den einzelnen Büros ermöglichen eine flexible Raumaufteilung und nehmen Rücksicht auf eine moderne Bürostruktur. Der öffentlich zugängliche Bereich, die eigentliche Klosterpforte wurde zu einem öffentlichen Verwaltungstrakt zusammengefasst. Diese Lösung steht beispielhaft für die gewünschte kommunikative Transparenz der Kirchenverwaltung. Wichtiges gestalterisches Element ist der Einbau graphisch geätzter Glaselemente des Künstlers Tobias Kammerer zwischen den Bereichen. Durch die feine Strukturierung der Glasoberflächen mit Sandstrahl- und Goldeffekten, die sich zum Kreuz formieren, hat die Klosterpforte ein unverkennbares Merkmal erhalten, das den unprätentiösen, gelassenen Charakter des Pfarrbüros unterstreicht.

Bildnachweis: Karl Kroupa, München

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